Formulartipps

Festen Text eingeben

Um festen Text einzugeben, setzen Sie diesen bitte in „Anführungszeichen“. Er wird dann blau hervorgehoben, so dass Sie erkennen können, dass es sich um eine feste Zeichenkette handelt.
Zur Kontrolle sehen Sie im Bereich unter dem Eingabefeld ein weißes i auf blauem Kreisgrund, wenn alles richtig ist und ein schwarzes Ausrufezeichen in einem gelben Warndreieck bei einer fehlerhaften Eingabe.
Variablen sind fett und rotbraun im Editor hervorgehoben.

Variablenunterscheidung

  • Firma_ spricht Firmendaten aus den Programmoptionen an,
  • Kunde_ die Stammdaten aus der Kundenverwaltung,
  • Lieferadr_ greift auf die Daten der (abweichenden) Lieferadresse zurück.
  • Name, Vorname… beziehen sich auf die Auftragsdaten.

Operatoren

= entspricht gleich
<> entspricht ungleich
“ “ entspricht einem festcodierten Leerzeichen!
> größer als
< kleiner als

Empty-Funktion

Beispiele:

IF(EMPTY(Freifeld2), WENNWAHRDANNDIES, WENNFALSCHDANNDAS)
IF(NOT EMPTY(Freifeld2), WENNWAHRDANNDIES, WENNFALSCHDANNDAS)

FStr$()-Funktion

Beispiel: FStr$(Menge, ZahlformatMenge)

gibt eine formatierte Zeichenkette zurück. Formatiert wurden die Nachkommastellen nach den Vorgaben in den Programmoptionen.
Zur Verfügung stehen außerdem neben ZahlformatMenge auch noch ZahlformatPreis und ZahlformatGPreis.

In welchem Land sitzt der Kunde?

Land_Art kann auf I, A oder EU abgefragt werden, also Inland, Ausland oder EU-Länder, ebenso bei der Lieferadr_Land_Art
Die Kennzeichnung hierfür erfolgt in den Programmoptionen.

Tabulator

Der Tabulator verwendet ÷ als Tabzeichen. Standardmässig ist er bei Neubenutzung linksbündig und mit einer Tabulatorlänge von 0.0 mm eingestellt.
Dies bedeutet, dass Sie womöglich den dem Tabulator folgenden Text gar nicht sehen!

Bitte überprüfen Sie in diesem Fall zunächst die Tabulatorlänge! Es ist nur ein Tab je Zeile möglich!

Trimmbefehle

Beispiele:

  • ltrim$(Kdnr) leert linksführende Leerzeichen vor der Kundennummer.
  • rtrim$(Kdnr) würde rechte Leerzeichen trimmen.

Bedingte Ausgabe

Wunsch: „Rechnungsdatum ist Lieferdatum“ ausgeben falls kein Lieferscheindatum existiert oder gleich Rechnungsdatum.

if(LSDatum<>RGDatum,““, „Rechnungdsatum ist Lieferdatum.“)

Auftragsnummern

  • AuftragnrAN -> Angebotsnummer
  • AuftragnrAB -> Nummer der AB
  • AuftragnrLS -> Lieferscheinnummer
  • AuftragnrRG -> Rechnungsnummer
  • AuftragnrRB -> Nummer der Barrechnung
  • AuftragnrGS -> Gutschriftsnummer

Auftragsdaten

  • ANDatum
  • ABDatum
  • LSDatum
  • RGDatum
  • RBDatum
  • GSDatum entspricht den Tagesdaten der jeweiligen Auftragsart.

Kopftext vs Kopfzeile

Kopftext ist die Variable, die auf die Kopfdaten des Auftrags zurückgreift während die Kopfzeile fest in den Programmoptionen verankert für alle Aufträge der gerade gewählten Auftragsart gilt.

Formulare miteinander verknüpfen

Wie Formulare miteinander verküpft werden um einen Ausdruck auf unterschiedlichen Druckern, Ausgabeschächten, per E-Mail oder Faxdrucker zu realisieren können Sie im Handbuchkapitel 18.4.2 „Aufträge per E-Mail oder Fax senden“ (ab Seite 210, Stand des Handbuchs 19.02.2010) nachlesen.

Positionsarten und daraus resultierende Darstellungsbedingungen

Es gibt folgende Positionsarten:

  • AP -> Alternativposition
  • Pos -> Position
  • Text -> Textposition
  • ZS -> Zwischensumme
  • ZSB -> Zwischensumme Bereich
  • Bem -> Bemerkung (wird über die Programmoptionen gesteuert ob gedruckt oder nicht)

Alle Positionsarten lassen sich über Darstellungsbedingungen und .AND. oder .OR.-Vergleiche ein- oder ausblenden, bzw. je nach Art über eigene Datenzeilendefinitionen in der Tabelle unterschiedlich formatieren.

Währungen

Währung gibt das €-Zeichen oder die Bezeichnung für Euro (aus den Programmoptionen) aus. Achten Sie auf den Zeichensatz, ob er das €-Zeichen zur Verfügung stellt.

ACHTUNG: Waehrung mit AE dient zur Ausgabe der Fremdwährung!

Liefertermin als KW ausgeben

Damit das Datum des Liefertermins als KW ausgegeben wird, läßt sich folgende Formel verwenden:

IF( LIEFERTERMIN<>““, „Liefertermin: „+ Str$( woy( Date( LIEFERTERMIN)), 2)+ „. KW“)

Den aktuellen Monat ausgeben

Um den aktuellen Monat für bspw. eine Servicerechnung auszugeben können Sie folgende Formel verwenden:

„Servicerechnung für “ + Date$(Now(), „%M %y“)

Hinweis: Der aktuelle Monat ist immer der Monat des Ausdrucks, also wenn Sie dies erst am 30. Juni ausdrucken und später nochmals im Juli, steht beim zweiten Ausdruck der Juli statt des Junis!

Bedingte Ausgabe der Positionsnummern

Um bei Stücklistenunterartikeln die Anzeige der Positionsnummer zu unterdrücken verwendet man für den Absatz der Positionsnummer (max. 2 Stellen) folgenden Code:
IF(Textpos or HAUPTARTATRPOSLFDNR<>0,““,Str$(PosDruck, 2))

Tipp: Anzahl der Ausdrucke während des Drucks bestimmen

Die Anzahl der Auftragsausdrucke kann vor dem eigentlichen Ausdruck noch geändert werden, indem Sie die Tastenkombination ALT + „Anzahl Ausdrucke“ drücken (also z.B. ALT+2, um zwei Ausdrucke zu erhalten).
Die standardmäßig eingetragene Anzahl wird dadurch nicht geändert, ist beim nächsten Mal also wieder voreingestellt.

„Exemplar“ oder „Kopie“ ausgeben

Um beim mehrfachen Ausdruck eines Auftrags das Exemplar auszugeben, können Sie die Variable „Exemplar“ in das Formular einfügen.Falls Sie die Ausgabe des Exemplars nur ab dem zweiten Ausdruck interessiert, können Sie mit folgendem Ausdruck die Ausgabe beim ersten Ausdruck unterbinden:

IF( Exemplar= 1, „“, Str$( Exemplar, 3,0))

Wenn ab dem zweiten Ausdruck „Kopie“ gedruckt werden soll, fügen Sie bitte folgendes ein:

IF( Exemplar= 1, „“, Str$( Exemplar, 3,0)+ „. Kopie“)

OLE-Object einfügen

Um OLE-Server-Dokumente wie bspw. AGB-Texte in Ihre Projekte einzubetten, steht Ihnen das Objekt OLE-Container zur Verfügung. Es bietet die Möglichkeit Dokumente, die Sie mit anderen Applikationen, wie z.B. Word, Excel, Visio oder MapPoint erstellt haben ohne Änderungen mit in Ihr Projekt einzubetten und auszudrucken.

Erstellen Sie ein OLE-Object über Objekte > Einfügen > OLE Container. Nach der Definition der Objektgröße und Position in der Arbeitsfläche bekommen Sie den Standard-Dialog „Objekt einfügen“ angeboten. Damit können Sie den Objekttyp wählen und entscheiden, ob Sie das Objekt „Neu erstellen“ oder „Aus Datei erstellen“ wollen. Sie wählen also z.B. eine schon vorhandene Microsoft Excel-Tabelle aus und fügen Sie in den Objektrahmen ein.

Sonstige Leistungen ins Ausland

Bitte beachten Sie die Informationen unter amicron.org/blog/2010/01/13/sonstige-leistungen-in-der-zusammenfassenden-meldung-ab-1-1-2010-umkehr-der-steuerlast/

Benutzerdaten ausgeben

Angelegtvon und Geaendertvon geben das Benutzerkürzel des Users an, der den Datensatz entweder angelegt hat oder dessen, der zuletzt geändert hat.
Beispiele: Angelegtvon_Vorname und Geaendertvon_Name
greifen auf die Daten aus der Benutzerverwaltung zurück und würden in meinem Fall mit Simone und Kleine gefüllt werden, da ich sowohl zuletzt geändert hatte und auch Urheber des Datensatzes war.

Wie kann ich auf den Bestellungen die Artikelnummer des Lieferanten drucken?

Bei Amicron-Faktura wird auf den Preisanfragen und Bestellungen automatisch die Artikelnummer des Lieferanten gedruckt. Auch dann, wenn die Bestellung über das Bestellvorschläge-Modul generiert wurde und nicht beim Standard-Lieferanten sondern beim günstigsten Lieferanten bestellt wird.
In den Bestellformularen stehen Ihnen für die Artikelnummer folgende Variablen zur Verfügung:

  • Artikelnr – Artikelnummer des Lieferanten, sofern vorhanden, sonst Ihre eigene Artikelnummer aus den Stammdaten.
  • Artikel_Artikelnr – Diese Variable enthält immer Ihre vergebene Artikelnummer aus den Artikelstammdaten.
  • LieferantArtikelnr – Hier ist immer die passende Bestellnummer des Lieferanten enthalten.

Summen für Lohn und Material ausgeben

Bei jeder Auftragsposition kann gewählt werden, ob es sich um eine Position für Lohn oder für Material handelt (Schalter Details). Damit auf den Rechnungen die Summen für Lohn und Material getrennt ausgewiesen werden, müssen Sie im Rechnungslayout über den Menüpunkt Projekt > Summen-Variablen eine entsprechende Summe definieren.

Nach dem Aufruf des Menüpunktes drücken Sie die Taste EINFG, um eine neue Summenvariable zu definieren: Es erscheint das Fenster „Neue Variable anlegen“, in dem Sie die Bezeichnung der Variable auf SummeLohn ändern.

Tragen Sie anschließend bei dieser Summenvariablen die folgende Formel ein:
IF(Artikelart=“L“ AND Art<>“AP>, GPreis_Brutto)
Legen Sie anschließend eine weitere Variable SummeMaterial an und tragen folgende Formel ein:
IF(Artikelart=“M“ AND Art<>“AP>, GPreis_Brutto)

Die erste Seite anders als die Folgeseiten formatieren

Alles, was nur auf der ersten Seite und oberhalb der Tabelle stehen soll, als Ebene „Seite1“ festlegen.
Die Tabellengröße wird mit einer Bedingungsanweisung festgelegt:

z.B. Position oben COND(Page()=1, 89,20)
und Position Höhe COND(Page()=1, 180,247)
Damit beginnt die Tabelle auf Seite1 bei 89, auf den Folgeseiten bei 20 mm vom oberen Rand der Seite, die Höhe wurde also etwa, oft aber genau, um die Differenz der beiden ersten Werte erhöht.

Im Objekt „Zahlungsbedingungen und Fusstext„, welches am Ende der Tabelle steht und nun darüber gelegt werden kann um größtmöglich zu werden, muss zur einwandfreien Ausgabe die Objektliste bearbeitet werden. Dies Objekt muss „vertikal, relativ zu Ende“ verkettet werden, damit es am Ende der Artikeltabelle steht. Bei sehr langen Fusstexten und Fusszeilen sollten Sie einen Seitenumbruch in den Layoutoptionen links unten via „true“ erlauben.

Hinweis: Nicht verwechseln! „Umbruch erlauben“ erlaubt einen Seitenumbruch, hingegen „Umbruch vor“ erzwingt einen Seitenumbruch vor Ausgabe des Objekts.

Langes Datumsformat

Date$(Date (Datum),“%d. %M %y“)
Formatierte Ausgabe wie folgt: 15. August 2022

Freundliche Grüße und viel Erfolg bei der Formularbearbeitung wünscht Ihnen

Angelegtvon_Vorname + “ “ + Angelegtvon_Name 🙂